Historie

LYNX - zu deutsch Luchs - wurde im Jahre 1989 von drei HiFi Enthusiasten in Hannover

gegründet.

Schon Ende der siebziger Jahre waren die späteren Firmeninhaber vom Bazillus originalgetreuer Musik-

wiedergabe befallen worden.

In der Folgezeit entstanden mehr oder weniger gelungene Eigenkonstruktionen, bis schließlich Ende der

1980 - Jahre genug Know how vorhanden war, um den Sprung ins kalte Wasser der Selbstständigkeit zu

wagen.

Die beiden ersten Modelle - sinnigerweise B1 und B2 getauft - erzielten vor allem aufgrund ihre noch heute

modernen Optik einigen Kultstatus. 

Erste positive Tests folgten. Nach und nach wurde das Produktprogramm erweitert. 

Die A - Serie mit den Modellen A 0.2, A 0.5, A 1 und A 2 wurde ein großer Erfolg.

B 1 und B2 wurden weiterentwickelt, das Topmodell B 4 markierte das obere Ende der Modellpalette.

Dem Siegeszug der Mehrkanalanlagen wurde mit 2 Centern und ebenfalls 2 Subwoofern Rechnung getragen.

Dabei setzte LYNX von Beginn an ausschließlich auf aktive Konzepte.

Schließlich folgte 2001 die völlig neue Aluminiumserie ECLAIR.

Welche jetzt - im Jahre 2013, vor einer Neuauflage steht.


Philosophie

"Stereoanlagen treiben alles wieder auseinander, was der Dirigent m̹hsam zusammengewirkt hat."

Dieser Satz des deutschen Journalisten Wolfram Weidner steht für das weit verbreitete Vorurteil,

dass Musik aus "der Konserve" nie so gut wie die Liveaufführung klingen könne.
Wir von LYNX haben uns immer zum Ziel gesetzt das Gegenteil zu beweisen.
Wie aber erreicht man dieses Ziel?
Indem man kompromisslos auf geringste Verluste bei der Signalübertragung achtet. Denn nur, wenn

die auf Platte, CD oder Festplatte gespeicherten Informationen verlustfrei beim Lautsprecher ankommen,

besteht die Chance eine wirklich naturgetreue Wiedergabe zu erreichen.

Fatalerweise hat dies aber auch zur Folge, dass viele Aufnahmen als relativ schlecht entlarvt werden. 

Das Datenkomprimierung, die über einen iPod noch gut erscheint, über eine hochauflösende Anlage

mit LYNX Lautsprechern am Ende der Kette nur noch begrenzt Freude aufkommen läßt.

Aber ebenso wenig wie ein Autofahrer beim überfahren schlechter Straßen seinem Auto die Schuld am

fehlenden Komfort gibt - genauso wenig sollte der Musikhörer dem Überbringer schlechter Nachrichten die

Schuld am fehlenden Genuß ankreiden.
Denn eines ist klar:
Erst die konsequente Eliminierung aller klangverschlechternden Komponenten, macht die enorm gute Qualität

vieler Aufnahmen hör- und erlebbar.  Und nicht Voodoo.


Plattentipps

Hier finden Sie zukünftig Empfehlungen zu besonders natürlich klingenden Scheiben,


Technik

Das Ziel - originalgetreue Wiedergabe - ist bereits beschrieben worden. Hier soll nun etwas ̹ber den Weg

dorthin - die Technik nämlich  gesagt werden.

HiFi-Jünger ergehen sich ja häufig in blumigen Formulierungen, wenn sie den Klang ihrer Anlage beschreiben

wollen.

Das ist zwar nett zu lesen, verkennt aber die Tatsache, dass es nicht Sinn einer Hifi - Komponente ist, selbst

einen Klang zu kreieren.

Die Gerätschaften sollen so originalgetreu wie möglich ein Klangereignis reproduzieren - nicht mehr und

nicht weniger.

Lautsprecher von LYNX gehen konsequent diesen Weg.

Das beginnt bei der Wahl der einzelnen Chassis. So ist das klangverschlechternde Ferrofluid in keinem unserer

Hochtöner zu finden.

Die verwendeten Mittel- und Tiefmitteltöner verfügen stets ̹ber eine sehr gute Belüftung und häufig ̹ber einen

sogenannten Phaseplug.

Es folgt eine hochwertige Innenverkabelung, die an eine freiverdrahtete Frequnzweiche anschließt.

Denn was nützen die ganzen teuren Lautsprecherkabel, wenn diese auf hauchdünnen Leiterbahnen mit

Klingeldraht im Inneren der Box münden?

Unsere Frequenzweichen sind grundsätzlich mit hochwertigen Bauteilen bestückt.

Sie werden im keiner LYNX Box Drahtwiderstände finden. Selbst beim Einstiegsmodell nicht.

Im Signalweg der Chassis liegen ausschließlich Folienkondensatoren. Wer meint, dass dies eigentlich Standard

bei allen Herstellern sein sollte, der irrt gewaltig.

Die Freiverdrahtung bringt vor allem bei den verwendeten Spulen einen großen Vorteil mit sich.

Auf Platinen lassen sich hochwertige Luftspulen nur bis zu sehr geringen Werten unterbringen.

Bei unseren Frequenzweichenweichen ist das kein Problem.

Einen Nachteil hat die Freiverdrahtung allerdings auch:

SIE IST TEUER!

Insbesondere hier in Deutschland.

Verbunden ist die Frequenzweiche immer mit einem hochwertigen Anschlussterminal und  vergoldeten Buchsen.

Sie sehen - wir tun alles, damit die wertvollen Musiksignale unbeschadet an Ihr Ohr gelangen.


MADE in Germany

Der Begriff ist in aller Regel heute so nicht mehr haltbar. Es gibt eine internationale Arbeitsteilung und kein Kunde

würde einsehen, mehr zu zahlen ohne einen qualitativen Nutzen davon zu haben.

Darum: Unsere Produkte werden in Deutschland entwickelt und hier montiert. Die verbauten Teile stammen zumeist

aus Europa - aber auch aussereuropäische Qualitätstsbauteile finden Eingang.

Wir denken aber, dass uns dies von vielen Mitbewerbern unterscheidet, die Ihre Produkte komplett in Fernost
produzieren lassen und dann ihr Label aufkleben.
Darum erlauben wir uns auch weiterhin "Made in Germany" - aufzudrucken.